Allerhand

Übermorgen paradise

Retrovisionen / wöchentliche Kolumne im Mai 2020

Geplant war hier eine Science-Fiction-Geschichte. Eine Zeitreise in eine utopische Welt nach der Corona-Pandemie. Delphine im Meer vor Venedig. Angepasste Kinderbetreuungsmodelle. Klug digitalisierte Schulen. Doch die Gegenwart funkte der schreibenden Theatermacherin immer wieder dazwischen, so dass Sie hier nun stattdessen deren komplett subjektive Aufzeichnungen aus den ersten Wochen der Corona-Krise vorfinden. Sie inszeniert John Cages 4’33 auf der nackten Bühne, zerbricht sich den Kopf über die existenzbedrohenden Paradoxien des Künstler:innen-Daseins und hofft, am Ende doch noch eine Art Utopie für die Zukunft formulieren zu können. Der Count-Down läuft.

4. Mai 2020 / Folge 3:

„Wir sollten jetzt auch den Mut haben, offen über die Verletzbarkeit unserer Existenzen und über Visionen, wie künstlerische Tätigkeit in Zukunft ausgeübt, konnotiert und wertgeschätzt werden könnte, sprechen.“ alles lesen

11. Mai 2020 / Folge 2

„Welche Art von Freiheit brauchen wir denn? Die vielzitierte idealistische Freiheit, die selbständige Künstler:innen mit prekären Arbeitsbedingungen bezahlen? Oder die (finanzielle) Freiheit, Gleichberechtigung und soziale Gerechtigkeit auch in unseren eigenen Existenzen leben zu können?“ alles lesen

18. Mai 2020 / Folge 1

„Wie kann eine Vielstimmigkeit der Erzählenden auch über die Krisensituation hinaus gefördert und entwickelt werden? Wer braucht welche Förderung – finanziell und ideell?“ alles lesen

25. Mai 2020 / Folge 0

„3, 2, 1, how can we have a lift off?“ alles lesen

Die wöchentliche Kolumne erscheint in vier Folgen ab dem 4. Mai 2020 auf dem Blog des Kinder- und Jugendtheaterzentrums im Rahmen des mit+abstand Ministipendiums.

Das Projekt wird finanziert aus Mitteln des Kinder- und Jugendplans des Bundes (KJP) des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie aus Mitgliedsbeiträgen der ASSITEJ.